Modellvorhaben „Demografischer Wandel – Region schafft Zukunft“
Lebensqualität und Wirtschaftsperspektiven im ländlichen Raum vorausschauend sichern
Willkommen auf der Internetseite zum Modellprojekt „Demografischer Wandel – Region schafft Zukunft“!
Der demografische Wandel führt gerade in ländlichen Regionen in den neuen Ländern zu einem starken Rückgang und zunehmender Alterung der Bevölkerung – eine Entwicklung, die mittlerweile auch ländliche Regionen in den alten Ländern erreicht.
Mitte 2007 wurde daher zunächst in den neuen Ländern das Modellvorhaben „Demografischer Wandel – Region schafft Zukunft“ gestartet. In den beiden Regionen Südharz-Kyffhäuser in Sachsen-Anhalt / Thüringen und Stettiner Haff in Mecklenburg-Vorpommern arbeiten seither sehr viele Beteiligte aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft in etwa 40 Projekten gemeinsam an der Umsetzung innovativer und nachhaltiger Angebote für die künftige Daseinsvorsorge und an neuen Perspektiven für die wirtschaftliche Entwicklung.
Inzwischen läuft das Modellvorhaben auch in ländlichen Regionen in den alten Ländern. Nach einem Teilnahmewettbewerb wurden am 28. April diesen Jahres mit dem Werra-Meißner-Kreis und dem Kreis Nordfriesland zwei Regionen ausgewählt, die den demografischen Wandel aktiv gestalten wollen.
Eine erste Bilanz haben die Beteiligten am 30. Juni auf dem Nationalen Demografie-Kongress in Berlin gezogen. Mehr als 500 Teilnehmer und Teilnehmerinnen informierten sich über die Ergebnisse in den Regionen Stettiner Haff und Südharz-Kyffhäuser, die Perspektiven der Weiterarbeit der Regionen sowie der beteiligten Bundesländer und die Weiterentwicklung der Demografiepolitik von Bund und Ländern für ländliche Regionen.
Informationen zu den Regionen und Projekten sowie den Beiträgen zum Nationalen Demografiekongress finden Sie auf dieser Seite.
Das Modellvorhaben setzt auf die regionalen Stärken, eine Doppelstrategie aus Gegensteuern und Anpassen und die koordinierte Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Kommunen, um in den Regionen Perspektiven und Lebensqualität für die Menschen zu sichern. Es wird durch einen breiten Erfahrungsaustausch zwischen Akteuren und Regionen getragen. Mit den regionalen Demografiekonventen und vielen weiteren Veranstaltungen und Workshops werden die Erkenntnisse bis Ende 2010 auch für andere Regionen erfahrbar und anwendbar gemacht.


