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RESPEKT für Kinder und Jugendliche

Kurzbeschreibung

Interview

Kinder an der Gestaltung der Zukunft in ihrer Region aktiv zu beteiligen ist das Ziel dieses Projekts. Damit werden Identifikationsmöglichkeiten geschaffen, die nicht nur die Lebensqualität der Kinder und Jugendlichen, sondern auch die der Familien in der Region entscheidend verbessern.

In einem ersten Schritt hat ein Initiativkreis regionaler Schlüsselpersonen eine Sozialraumanalyse zum Thema Familienfreundlichkeit durchgeführt, die Kinder vor Ort aufgesucht und interviewt. Am 12. September 2008 sind erste Ergebnisse auf einer Zukunftswerkstatt jugendgerecht und interessenorientiert vorgestellt und mit den Vorschlägen und Anregungen der Kinder und Jugendlichen für konkrete Projekte angereichert worden. Unter dem provokativen Motto "Hasst ihr uns etwas oder mögt ihr uns doch" diskutierten Ende November über hundert Kinder und Jugendliche zusammen mit Pädagogen und Kommunalpolitikern aus Uecker-Randow und der polnischen Wojewodschaft Zachodniopomorskie über Verbesserungen ihrer Schul- und Freizeitsituation. Die Ideen wurden anschließend aufgegriffen, weiterentwickelt und in konkrete Handlungspläne gefasst. So erhält das Schülerradio "Ü" Hilfe für den Start als Internetradio, die Schüler der Albert-Einstein-Schule in Torgelow bekommen ihr eigenes Fußball-Erlebnisfeld und die Mädchen an der Arnold-Zweig-Schule in Pasewalk schönere Schultoiletten. Außerdem entstehen in sechs Schulen Anti-Mobbinggruppen.

Die Sozialraumanalyse wurde im September 2009 im Beisein der Ministerin für Soziales und Gesundheit des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, in Pasewalk der Öffentlichkeit vorgestellt.

Am Ende des Projektes steht ein neuer Anfang, der vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in einem Folgeprojekt bis Ende 2010 unterstützt wird: Es entsteht ein Patenschaftsnetzwerk, das die Unterstützung von Familien- und Freizeitaktivitäten für Kinder und Jugendliche organisiert und auf den Landkreis Ostvorpommern ausgeweitet werden soll. Die Kinder- und Jugendkonferenz soll alle zwei Jahre stattfinden und als Zukunftswerkstatt zu einer festen Einrichtung werden. Im Herbst 2009 wird ein Ideenwettbewerb für Kinder- und Jugendprojekte ausgeschrieben. Die von den Jugendlichen eingereichten Projektideen sollen durch eine "Jugend-Förderbank" ausgewählt werden, in der Kinder und Jugendliche – unterstützt durch Mentoren aus Wirtschaft und Verwaltung – über die Realisierung und Förderung der Projekte selbstständig entscheiden. Eine Internetseite als Informations- und Netzwerk-Plattform ermöglicht Jugendlichen im ländlichen Raum eine bessere Organisation ihrer Freizeitaktivitäten und dient dem Schülerradio "Ü" als Internetradio.

Steckbrief

ProjekttitelRESsourcen und PersPEKTiven für die Zukunft von Kindern und Jugendlichen in der Region Stettiner Haff
ProjekttypRegionalspezifisches Projekt
HandlungsfeldSoziale Daseinsvorsorge und Familienfreundlichkeit
ProjektpartnerDeutsches Kinderhilfswerk e.V., Lokales Bündnis für Familie des Landkreises Uecker-Randow, BMVBS
ProjektbeginnMärz 2008
ProjektendeDezember 2010
Laufzeit34 Monate

Meilensteine

17./18. September 2008

Tagung "Jugendsozialarbeit im ländlichen Raum ist anders" in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholischer Jugendsozialarbeit e.V. in Pasewalk.

Das Positionspapier zur Jugendsozialarbeit in ländlichen Räumen können Sie hier herunterladen:

Datei ist barrierefrei/barrierearm Positionspapier zum Handlungsbedarf in der Jugendsozialarbeit für den ländlichen Raum (pdf/79-KB)

28./29. November 2008

Unter dem Motto "Hasst ihr uns etwa, oder mögt ihr uns doch?" fand am 28./29.November 2008 die regionale Kinder- und Jugendkonferenz in Torgelow statt – eine "Open Space"- Veranstaltung mit Kindern und Jugendlichen des Landkreises sowie Vertretern lokaler und regionaler Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Sozialpartnern und –verbänden.

3. April 2009

Aufgrund des großen Erfolgs wurde am 3. April 2009 eine Nachfolgekonferenz im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung durchgeführt. Neben 50 Kindern, die aus dem Stettiner Haff anreisten haben Schüler der Schule an der Malchower Aue aus Berlin- Hohenschönhausen teilgenommen.

5. September 2009

Am 5. September 2009 wurde im Kreistagssaal des Landratsamtes Pasewalk eine Sozialraumanalyse der Universität Greifswald in Anwesenheit von Frau Ministerin Manuela Schwesig vorgestellt. Auf Basis der Erkenntnisse zur Lebens-, Lern- und Freizeitsituation von Kindern und Jugendlichen soll die Jugendsozialarbeit im ländlichen Raum weiter ausgebaut werden. Ein zentrales Ergebnis der Studie ist die Erkenntnis, dass Jugendliche einen hohen Selbstorganisationsgrad und einen ausgeprägten Partizipations- und Gestaltungswillen für Themen aus ihrem direkten Lebensumfeld haben, der bisher nicht auf fruchtbaren Boden fällt.

Mehr Informationen zur Sozialraumanalyse finden Sie auf der Homepage des Deutschen Kinderhilfwerks.

15. Oktober 2009

Mit einem Werkstattgespräch ist die zweite Projektphase am 15. Oktober 2009 gestartet. Mehr als 40 Beteiligte aus der Kinder- und Jugendhilfe, den Schulen, der Arbeitsagentur, Vereinen, Kammern und der Hochschule Neubrandenburg diskutierten im Beisein von Wolfgang Helmstädter vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und einer Vertreterin des Sozialministeriums Mecklenburg-Vorpommern die nächsten Schritte der kreisübergreifenden Jugendsozialarbeit im ländlichen Raum.

Ansprechpartner

Peter Fels
Projektkoordinator des Deutschen Kinderhilfswerkes e.V.
Bahnhofstraße 26, 17358 Torgelow
Tel.: 03976 - 20 42 51
Mail: uer-familienbuendnis@web.de

Holger Hofmann
Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
Leipziger Straße 116-118, 10117 Berlin
Tel.: 030 - 30 86 93-22
Mail: hofmann@dkhw.de

Spendenkonto

Demokratischer Frauenbund Landesverband M-V e.V.
Konto Nr.: 0200100564
BLZ: 13050000
Ostseesparkasse Rostock
Verwendungszweck: Spende Familienbündnis UER / RESPEKT

Downloads und Links

Hörbeispiele aus den Reportagen des Schülerradios "Ü" können Sie hier herunterladen:

Datei ist barrierefrei/barrierearm Hörbeispiel Trailer (x-mpeg/124-KB)
Datei ist barrierefrei/barrierearm Hörbeispiel "Schultasche" (x-mpeg/1309-KB)
Datei ist barrierefrei/barrierearm Hörbeispiel "Cheerleader" (x-mpeg/3074-KB)

Aktuelle Informationen finden Sie auf der Homepage des Lokalen Bündnis für Familie Uecker-Randow.

Mehr Informationen zur Sozialraumanalyse finden Sie auf der Homepage des Deutschen Kinderhilfwerks.

Das Positionspapier zur Jugendsozialarbeit in ländlichen Räumen können Sie hier herunterladen:

Datei ist barrierefrei/barrierearm Positionspapier zum Handlungsbedarf in der Jugendsozialarbeit für den ländlichen Raum (pdf/79-KB)

Zusatzinformationen

Ansprechpartner

Carsten Berkenhagen

Regionalkoordinator für die Modellregion Stettiner-Haff

Kontakt

Kontakt:
Telefon
03973 – 255 303 (Pasewalk); 03971 – 84 234 (Anklam)
E-Mail
c.berkenhagen@lkuer.de

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