Revitalisierung leerstehender Gebäude der sozialen Infrastruktur
Kurzbeschreibung
Der demografische Wandel führt in den von Abwanderung betroffenen Regionen dazu, dass viele soziale Infrastruktureinrichtungen wie Schulen, Sporthallen oder Kliniken nicht mehr ausgelastet sind, geschlossen werden müssen und dann leerstehen. Oft liegen diese Bauten in zentralen Lagen und sind kulturell und bauhistorisch wertvolle Zeitzeugen im Stadt- oder Dorfbild. Der Erhalt und die Inwertsetzung dieser Gebäude können einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität in den Stadtteilen leisten.
Um den Bürgern in ländlichen Regionen auch in Zukunft eine wohnortnahe Grundversorgung zu ermöglichen, sollen in enger Zusammenarbeit zwischen Immobilienwirtschaft, Bauverwaltung und der Nachbarschaft neue Nutzungsmöglichkeiten für leerstehende Gebäude im Landkreis Mansfeld-Südharz entwickelt werden.
Neben der konkreten Verbesserung des "Wohnklimas" in den Städten und Gemeinden werden übertragbare Kostenmodelle für verschiedene Gebäudetypen erarbeitet, die die Landkreise künftig bei der Revitalisierung leerstehender Gebäude der sozialen Infrastruktur einsetzen können.
Steckbrief
| Projekttitel | Revitalisierung brach gefallener sozialer Infrastruktureinrichtungen in der Modellregion Südharz-Kyffhäuser |
| Projekttyp | Regionalspezifisches Projekt |
| Handlungsfeld | Neue Formen des Wohnens und Zusammenlebens |
| Projektpartner | BMVBS, BBR, urbanframe - Büro für Stadtplanung, Planungs- und Ingenieurbüro Bechstein, urbanPR – Gesellschaft für Öffentlichkeitsarbeit und Standortmarketing mbH |
| Projektbeginn | Juni 2009 |
| Projektende | März 2011 |
| Laufzeit | 21 Monate |
Ansprechpartner
Guido Hagel
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Referat II 2
Deichmanns Aue 31-37, 53179 Bonn
Tel.: 0228 – 994 01 14 82
Mail: guido.hagel@bbr.bund.de
Frank Amey
urbanframe - Büro für Stadtplanung
Burgstraße 38, 06114 Halle a.d. Saale
Tel.: 0345 – 516 01 04
Mail: post@urbanframe.de
